PR1231/PR1232 Standard-Platin-10% Rhodium/Platin-Thermoelement
PR1231/PR1232 Standard-Platin-10% Rhodium/Platin-Thermoelement
Teil 1 Übersicht
Die Standard-Platin-Iridium-Thermoelemente erster und zweiter Güteklasse (10-Platin) zeichnen sich durch hohe Genauigkeit, gute physikalische und chemische Eigenschaften, gute Oxidationsbeständigkeit bei hohen Temperaturen sowie gute Stabilität und Reproduzierbarkeit der Thermospannung aus. Daher werden sie als Standardmessgerät im Temperaturbereich von 419,527 bis 1084,62 °C eingesetzt und dienen der Temperaturmessung und -übertragung.
| Parameterindex | Erstklassige Platin-Iridium-10-Platin-Thermoelemente | Platin-Iridium-10-Platin-Thermoelemente zweiter Güte |
| Positiv und negativ | Die positive Elektrode besteht aus einer Platin-Rhodium-Legierung (90 % Platin, 10 % Rhodium), die negative Elektrode aus reinem Platin. | |
| Elektrode | Der Durchmesser der beiden Elektroden beträgt 0,5-0,015Die Länge beträgt mindestens 1000 mm. | |
| Anforderungen an die thermoelektromotorische Kraft: Die Sperrschichttemperatur wird am Cu-Punkt (1084,62 °C), Al-Punkt (660,323 °C) und Zn-Punkt (419,527 °C) gemessen; die Referenz-Sperrschichttemperatur beträgt 0 °C. | E(tCu)=10,575±0,015mVE(tAl)=5,860+0,37 [E(tCu)-10.575]±0.005mVE(tZn)=3,447+0,18 [E(tCu)-10,575]±0,005mV | |
| Stabilität der Thermoelektromotorischen Kraft | 3μV | 5μV |
| Jährliche Änderung der Thermomotorischen Kraft am Cu-Punkt (1084,62℃) | ≤5μV | ≤10μV |
| Arbeitstemperaturbereich | 300~1100℃ | |
| Isolierhülle | Doppelloch-Porzellanrohr oder Korundrohr, Außendurchmesser (3–4) mm, Lochdurchmesser (0,8–1,0) mm, Länge (500–550) mm | |
Standard-Platin-Iridium-10-Platin-Thermoelemente müssen der nationalen Liefertabelle entsprechen und die nationalen Prüfverfahren müssen eingehalten werden. Standard-Platin-Iridium-10-Platin-Thermoelemente erster Güteklasse können zur Messung von Platin-Iridium-10-Platin-Thermoelementen zweiter, erster und zweiter Güteklasse sowie von Basismetall-Thermoelementen erster Güteklasse verwendet werden. Platin-Iridium-10-Platin-Thermoelemente zweiter Güteklasse dürfen ausschließlich zur Messung von Basismetall-Thermoelementen zweiter Güteklasse verwendet werden.
| Nationaler Verifizierungscode | Nationaler Verifizierungsname |
| JJG75-1995 | Kalibrierspezifikation für Standard-Platin-Iridium-10-Platin-Thermoelemente |
| JJG141-2013 | Kalibrierspezifikation für Edelmetall-Thermoelemente |
| JJF1637-2017 | Kalibrierspezifikation für Basismetall-Thermoelemente |
1. Die Standard-Kalibrierungsperiode für Thermoelemente beträgt 1 Jahr, und jedes Jahr muss das Standard-Thermoelement von der Metrologieabteilung kalibriert werden.
2. Die erforderliche Überwachungskalibrierung sollte entsprechend der Verwendung durchgeführt werden.
3. Die Arbeitsumgebung des Standard-Thermoelements sollte sauber sein, um eine Verunreinigung des Standard-Thermoelements zu vermeiden.
4. Das Standard-Thermoelement sollte an einem Ort ohne Verschmutzung platziert und vor mechanischer Belastung geschützt werden.
Teil 5 Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung
1. Das Isolierrohr ist nicht für Hochtemperaturröstungen geeignet. Das Original-Isolierrohr wird erst nach gründlicher Reinigung und Hochtemperaturröstung wiederverwendet.
2. Das Isolierrohr ignoriert Plus und Minus, was zu einer Verunreinigung des Platinpols und einer Verringerung des thermoelektrischen Potentials führt.
3. Gelegentlich kann es vorkommen, dass das Standard-Thermoelement-Isolierrohr mit billigem Draht das Standard-Thermoelement verunreinigt. Daher muss zur Überprüfung des Basismetall-Thermoelements ein schützendes Metallrohr verwendet werden.
4. Das Standard-Thermoelement darf nicht abrupt in den Temperaturregelofen eingelegt oder daraus entnommen werden. Die plötzliche Hitze- und Kälteänderung beeinträchtigt die thermoelektrische Leistung.
5. Unter normalen Umständen sollten die Prüföfen für Edelmetall-Thermoelemente und unedle Metall-Thermoelemente strikt getrennt sein; ist dies nicht möglich, sollte ein sauberes Keramikrohr oder Korundrohr (Durchmesser ca. 15 mm) in das Ofenrohr eingeführt werden, um Edelmetall-Thermoelemente und Standard-Thermoelemente vor Verunreinigungen durch unedle Metall-Thermoelemente zu schützen.














